Die Geschichte der gefärbter Nägel reicht zurück bis in die Antike. Im alten Babylon bemalten Männer ihre Nägel mit bleifarbenen Mineralien wie Galena. Dabei bestimmte die Farbe der Nägel den Status der Männer. Angehörige höherer Klassen nutzten dunkle und schwarze Farben, während sozial niedriger gestellte Gruppen vorwiegend grüne Farben nutzten.

Von 5000 bis 3000 v. Chr. betrieben Frauen im alten Ägypten Nailart ebenfalls, um ihren sozialen Status darzustellen. Oft kamen zur Färbung Pflanzensäfte wie der Saft der Hennapflanze zum Einsatz. Jede Königin hatte dabei ihre eigenen Vorlieben. Während die bekannte ägyptische Herrscherin Nofretete vorwiegend rote Farben nutzte, um Finger- und Fußnägel zu bemalen, gefielen Königin Kleopatra dunkle Farben mit goldenen Elementen.

Gewöhnlichen Frauen war es verboten, dieselbe Farbe zu tragen wie die Königin. Während der chinesischen Ming-Dynastie wurden im Farben und Nagellack aus einer Mischung von Bienenwachs, Eiweiß, Gelatine, Gemüsesäften und Akaziennektar hergestellt.

Wie in Ägypten war die Farbe der Fingernägel auch hier ein Zeichen der sozialen Klasse, der man angehörte. Um 600 v.C., während der Zhou-Dynastie, griffen die Herrscher zu den Farben Gold und Silber, später auch zu Schwarz und Rot, um ihren Status zu demonstrieren.

[hr]

[produkte ad=“true“ mini=“true“ ids=“365,333″ mini_view=“true“ add_clearfix=“true“ ]